Malte Christ M.Sc.

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Kurzportrait

Guten Tag Herr Christ, wer sind Sie?
Nach dem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und dem Marketing-Master in Gießen habe ich meine ersten Berufserfahrungen in einer Media-Agentur für Familienkommunikation gesammelt. Danach war ich für zwei strategische Unternehmensberatungen tätig und spezialisierte mich auf das Thema Marke in all seinen Facetten. Seit 2015 widme ich mich den faszinierenden Themen Marke und Kommunikation wissenschaftlich am Lehrstuhl für Marketing der Schumpeter School.

Was sehen Sie als wichtigste Herausforderung für das Marketing?
Die ausufernde Informationsüberlastung der Menschen, verbunden mit der zunehmenden Diversifizierung der Gesellschaft und der Medien, wird die Komplexität des Marketings in Zukunft weiter erhöhen. Unternehmen werden noch genauer segmentieren müssen, um Konsumenten mit starken, emotional positiven und relevanten Erlebnissen zielgenau zu erreichen – das gilt vor allem im digitalen, aber auch im analogen Bereich.

Woran forschen Sie aktuell?
Ich untersuche, wie sich Markenbeziehungen im Lebenszyklus des Menschen verändern. Dabei fokussiere ich besonders die Rolle der positiven Emotionen, beispielsweise im Kontext der Entstehung von Markenliebe und im Rahmen des eigentlichen Markenkonsums. Hier gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebensphasen. Wir arbeiten u.a. daran, Guidelines zu entwickeln, wie man wann welche emotionalen Erlebnisse gezielt zum Aufbau und zum Erhalt von Markenbeziehungen einsetzen kann.

Gibt es denn eine Marke, die Sie lieben?
Ja! Ich liebe meinen VW-Bulli. Den habe ich eigenhändig zum Camper ausgebaut und verbinde viele schöne Erlebnisse mit ihm. Für die Corporate Brand VW empfinde ich dagegen eher gemischte Gefühle, was nicht zuletzt an deren Verhalten im Abgasskandal liegt.

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